LEUKIN e.V. - Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder 

Helfen ist das Schönste was es gibt!

Leukin e.V.

 

Unser 100%-ehrenamtlich geführter Verein wurde am 26. November 1996 gegründet, als im Bekanntenkreis ein Kind an Leukämie erkrankte und wir (acht Frauen) einfach das Gefühl hatten, irgend- wie helfen zu müssen. Was aber konnten wir tun? Wir erkannten bald, daß in Zusammenhang mit dieser heimtückischen Krankheit oftmals nur eine Stammzellspende (früher auch Knochenmarkspende genannt) Leben retten kann. Wir konzentrierten uns darauf, unseren Mitmenschen klarzumachen, wie wichtig es ist, sich als potentieller Stammzellspender zur Verfügung zu stellen.   

 

Der Vorstand von LEUKIN 2019/2020 Nach den Wahlen stellte sich der neu gewählte Vorstand sowie der erweiterte Vorstand von Leukin zum Gruppenfoto auf. Das Bild zeigt (hintere Reihe von links) Rudolf Wessels, Meike Hinrichs, Claudia Campen, Helmut Jacobs, Michelle Veldhuis sowie (mittlere Reihe von links) Wilma Schmidt, Horst Morgenstern, Heidi Teipen, Heike Meiners und (vordere Reihe sitzend von links) Christa Lindenberg, Anna Fennen, Adelheid Winkler und Kerstin Albers. Bilder: Weers

 

Nur damit ist es natürlich noch nicht getan. Die Typisierung mit Wattestäbchen, der erste Schritt zur Registrierung als potentieller Stammzellspender kostet 35 € , diese Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen. 


Also hieß es für uns, Geld zu sammeln, um Typisierungen durchführen zu können. Hierzu ließen wir unserer Phantasie freien Lauf, die verschiedensten Aktivitäten wurden auf die Beine gestellt: Benefizkonzerte, Bewirtung beim Fehntjer Rummel, Straßenfeste, Verlosungen, Bewirtung beim 7. Citylauf Leer, Verkaufsaktionen, um nur einige zu nennen. Die gesammelten und "erwirtschafteten" Gelder stellen wir ausschließlich für Typisierungen zur Verfügung, die von uns in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Ärzten, med. Hilfspersonal, den Bürgermeistern (als Schirmherrn) und Gemeindeverwaltungen sowie der Deutschen Knochenmarkspenderdatei mit Hauptsitz in Tübingen (DKMS) organisiert und durchgeführt werden.

 

Im Gesamtergebnis konnten bisher allein Dank unserer Mithilfe über 74601 potentielle Stammzellspender bei der DKMS in Tübingen registriert werden. Bis heute haben wir laut neuester Statistik der DKMS dazu verholfen, das 794 Menschen ein neues Leben anfangen konnten.  

Alle gesunden Frauen und Männer im Alter von 17 bis 55 Jahren können sich als Stammzellspender registrieren lassen. Wer selbst an einem Bluttest nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, in Form einer Patenschaft einem anderen Spender die Typisierung zu ermöglichen. Unser wichtigstes Ziel ist es, die Spenderdatei zuerweitern! 

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder siebte Patient findet keinen Spender.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen komprimierten Gesamtüberblick über die Themen Blutkrebs, Leukämie und Stammzellspende – Herzstück dabei sind unsere drei kurzen Videos. Die Videos zeigen Ihnen anschaulich, wie die Registrierung abläuft, was danach passiert und wie Stammzellen bei einer Spende entnommen werden.


Damit die Transplantation des Knochenmarks erfolgreich sein kann, müssen die Gewebemerkmale von Spender und Patient nahezu identisch sein. Oftmals müssen hunderte oder tausende Proben verglichen werden, um den "genetischen Zwilling" zu finden. Voraussetzung hierfür ist der Bluttest, die Typisierung, wobei lediglich 5 ml Blut abgenommen werden. Die Mediziner sind bei der Bekämpfung von Leukämie wie bei kaum einer anderen Krankheit auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen.

Die Knochenmark- bzw. Stammzelltransplantation wird mittlerweile nicht nur erfolgreich bei der Bekämpfung von Leukämie eingesetzt, sondern auch bei der Bekämpfung weiterer Krebsarten und Stoffwechselerkankungen, wie z.B. Lympfdrüsenkrebs, Brust- und Hodenkrebs oder die sogenannte aplastische Anämie. Grund genug also, sich als potentieller Spender zur Verfügung zu stellen. Allerdings gibt es nach Aussage von Mitarbeitern der DKMS immer noch Vorbehalte gegen den Eingriff der Stammzellentnahme. Weitere Aufklärung sei daher besonders wichtig: "Richtig ist, daß die Zellen unter Vollnarkose aus dem Knochenmark (nicht Rückenmark) des Beckenkamms entnommen werden" erklären die DKMS-Experten. Alternativ dazu setze sich heute die sogenannte periphere Stammzellentnahme weiter durch. Dabei wird ein Verfahren eingesetzt, das ähnlich der Dialyse funktioniert: Aus dem Blut- kreislauf werden über mehrere Tage hinweg Stammzellen herausgefiltert. Die Vollnarkose kann sich der Spender so ersparen.

Zugegeben - es gibt gewiß leichtere Dinge im Leben als eine Stammzellspende ... aber keine Bewegenderen, sowohl für den Patienten als auch für den Spender. Denn gerade die unmittelbare Freude über das neugewonnene Leben eines schwer erkrankten Menschen sollte für jeden von uns eigentlich Motivation genug sein, diese relativ kleinen Strapazen auf sich zu nehmen. 

Trotz intensiver, weltweiter Forschung ist es heute immer noch eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, für einen am heimtückischen Blutkrebs erkrankten Patienten den geeigneten Stammzellspender zu finden! Deshalb wurden wir von LEUKIN aktiv! Wie ist es mit Ihnen? Denn vielleicht können genau Sie - und nur Sie - einem Leukämiepatienten die Chance auf ein neues Leben geben.

Ihr LEUKIN-Team
 

 

Der Vorstand 2019-2020 

Vorsitzende:                          

Anna Fennen

 

stellvertretende Vorsitzenden: 

Christa Lindenberg, Adelheid Winkler, Kerstin Albers

 

Kassenwart:                        

Horst Morgenstern

 

Schriftführerin:

Heike Meiners

Wilma Schmidt


Beisitzer:

Rudolf Wessels, Meike Hinrichs, Claudia Campen, Helmut Jacobs, Michelle Veldhuis, Heidi Teipen, Andrea Winzer, Theresia Eixler, Waltraud Diehr.


Veranstaltungen:

Bernd Beutel


Admin der Homepage und Infodienst Leukin

Wolfgang Harms 

 

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